Archiv für “Übung”

Finnentest in Ollersbach

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Finnentest in Ollersbach

Am letzten Freitag stellten sich wieder drei unserer Kameraden dem Finnentest; unserer Wahl, die Atemschutztauglichkeit zu überprüfen.

Nach qualvollen, schmerzhaften und herausfordernden 14,5 Minuten war für die Prüflinge alles vorbei. Alle absolvierten in diesem Limit erfolgreich die geforderten Stationen.

Station Aufgabe Zeitlimit
#1 100m gehen ohne Belastung, 100m gehen mit 2 Kanistern zu je 16,6 kg 4:00 Minuten
#2 Stiegen hinauf und heruntersteigen (180 Stufen gesamt; 90 hinauf und 90 hinunter) 3:30 Minuten
#3 Hämmern eines LKW Reifens (47 kg) mit einem Vorschlaghammer (6 kg) über 3m 2:00 Minuten
#4 Unterkriechen und Übersteigen von Hindernissen 3:00 Minuten
#5 einfaches Rollen eines 15 m C-Druckschlauchs 2:00 Minuten

 

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Unterabschnittsübung reloaded – ein Planspiel in zwei Akten

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Unterabschnittsübung reloaded – ein Planspiel in zwei Akten

Bei der gestrigen Übung spielten wir die Unterabschnittsübung (wir berichteten hier) nach. Da wir nicht schon wieder den gesamten Unterabschnitt zu uns bemühen wollten, entschieden wir uns für ein Planspiel. Trotzdem holten wir uns von unseren Nachbarfeuerwehren Totzenbach und Ollersbach etwas Unterstützung.

Ausbildungsziel war die Tätigkeit des Einsatzleiters mit all ihren Facetten: das Führungsverfahren – hier vor allem die Erkundung und der Plan der Durchführung –, Befehlsgebung und Koordination waren die wesentlichen Inhalte. Gespielt wurde auf einem Grundriss des betroffenen Objekts. Im Zuge der Übung diskutieren die Teilnehmer verschiedene Lösungsansätze, und auch „alte Hasen“ nahmen neue Erkenntnisse mit nach Hause.

Vielen Dank an die Kameraden der FFs Totzenbach und Ollersbach, die uns dabei tatkräftig und mit praktischen Erfahrungen unterstützt haben!

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Schadstoffübung

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Schadstoffübung

Bei der gestrigen Übung setzten wir uns mit einem Thema auseinander, das gerne etwas stiefmütterlich behandelt wird: dem Schadstoffeinsatz. Gut, dass unser früherer Kommandant-Stellvertreter Hans Rath in der Schadstoffgruppe des Abschnitts tätig ist. Er hat uns eine kleine, aber feine Übung ausgearbeitet, bei der nicht nur Kraft, sondern auch Kopfarbeit gefragt war.

Das Szenario war ein PKW, der gegen einen Anhänger gefahren war. Der Anhänger war mit einem IBC-Tank mit unbekanntem Inhalt beladen und rann langsam aus. Der Fahrer war bewusstlos. Der eingesetzte Atemschutztrupp hatte hier zwei Aufgaben: den Fahrer zu retten und den Inhalt des Tanks zu bestimmen. Nachdem beides erledigt war, war der erste Teil der Übung beendet. Im nächsten Teil war Ideenreichtum gefragt. Die anwesenden Kameraden erhielten die Aufgabe, mit Mitteln, die im Tanklöschfahrzeug mitgeführt werden, den beschädigten Tank abzudichten. Hier ergaben sich interessante und einfache Lösungen, die funktionierten. Frei nach dem Motto „Der Laie staunt, und der Fachmann lächelt kundig.“

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Unterabschnittsübung 2018

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Unterabschnittsübung 2018

Bei der Übung des Unterabschnitts West, die heuer in Unterwolfsbach stattfand und von uns organisiert wurde, war vieles neu und vieles anders als bisher. Änderungen, die nicht auf ungeteilte Zustimmung stießen. Gemeinsam mit dem Roten Kreuz Neulengbach arbeiteten wir ein Szenario aus, das alle Übungsteilnehmer forderte. Auch für das Rote Kreuz wurde eine möglichst realistische Situation geschaffen: Bezirksstellenleiterstellvertreterin Katrin Wiesinger schminkte unsere „Opfer“ und erklärte ihnen die entsprechenden Symptome zu ihren Verletzungen. Auch ein Stahlstift im Bein war dabei – dazu musste nicht viel erklärt werden!

Die Lage:

Die FF Unterwolfsbach (FF UW) wird gegen 18.50 Uhr wegen Brandverdachts im Übungsobjekt alarmiert. Das Tanklöschfahrzeug (TLF) rückt in der Stärke 1:4 aus. Bei der Anfahrt stellt der Einsatzleiter (EL) fest, dass über dem Gebäude Rauch steht. Die Erkundung des Objekts ergibt starke Rauchentwicklung im nordostwärtigen Teil. Der EL informiert Üb-Florian über die Lage. Üb-Florian erhöht kurz vor 19.00 Uhr die Alarmstufe auf B3, der EL befiehlt den Einsatz eines Atemschutztrupps (ATS-Trp). Nach Bestätigung der Abfahrt eines TLF mit ATS-Trp beginnt der ATS-Trp UW mit dem Innenangriff.

Der ATS-Trp dringt zum Brandherd vor. Beim ersten Löschversuch wird jedoch Staub aufgewirbelt, was zu einer Staubexplosion führt. Der gesamte ATS-Trp fällt aus und bleibt im Brandobjekt liegen. Der EL wird durch die Druckwelle ebenfalls verletzt und fällt aus. Der Maschinist bleibt unverletzt.

Diese Lage stellt sich der ersten eintreffenden Feuerwehr des UA dar.

In weiterer Folge erfährt der Einsatzleiter, dass im Gebäude auch Kinder vermisst werden.

Der Gedanke, eine Lage mit dynamischer Entwicklung darzustellen, ging auf. Die Einsatzleitung wechselte durch den Ausfall von Unterwolfsbach zur ersten eintreffenden Feuerwehr des Unterabschnitts. Nach etwa 15 Minuten wechselte sie wieder zu Unterwolfsbach, an einen Feuerwehrmann, der zum Einsatz nachgekommen war. Nach anfänglicher Verwirrung mit Tendenz zum 3D-Einsatz (drunter, drüber, durcheinand‘) hatten die jeweiligen Einsatzleiter die Lage im Griff, und Menschenrettung, Brandbekämpfung und Schutz nahmen ihren Lauf.

Nach etwa einer Stunde und körperlicher Höchstleistungen der eingesetzten Atemschutztrupps – immerhin retteten sie drei Kameraden in voller Atemschutzausrüstung – wurde Übungsende befohlen.

„Das war eine Übung nach meinem Geschmack.“ sagte Abschnittskommandant BR Franz Gruber beim Resümee nach der Übung vor angetretener Mannschaft, Ehrengästen und Übungsbeobachtern. Das Chaos entspräche der Situation bei einem echten Einsatz, so Gruber.

Die Einsätze im heurigen Winter haben gezeigt, dass eine Ausrückestärke von 1:4 für uns realistisch ist – wenn nicht sogar am oberen Ende steht. Dass mehr als ein oder zwei Personen nachkommen, kann ausgeschlossen werden. Passiert dann etwas, ist bei uns „zamg’räumt“.

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Ich und mein Holz! (technische Übung)

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Ich und mein Holz! (technische Übung)

Anfang September geht nicht nur die Schule wieder los. Auch bei der Feuerwehr ist es wieder Zeit, den Sand von den Füßen zu wischen, die Badehose gegen die Einsatzbekleidung zu tauschen und sich wieder auf die freiwillige Pflicht zu konzentrieren. Aber aller Anfang ist holprig, und so absolvierten wir die erste Übung nach der Sommerpause mit vier Personen – das machte zumindest die Einsatzbereitschaft realistisch.

Schwerpunkt der Übung waren der Einsatz der Hebekissen und der richtige Umgang mit der Kettensäge. Da der Sturm vor etwa vier Wochen einen morschen Baum über einen Feldweg gelegt hatte, bot sich folgendes Szenario an:

Das Mannschaftstransportfahrzeug war zur Erkundung bei einem Unwettereinsatz unterwegs. Dabei übersah der Fahrer einen querliegenden Baum über einem Feldweg, fuhr mit den Vorderräder darüber und saß in Folge kurz nach der Vorderachse mit der Bodenplatte auf. Der Auftrag an den Gruppenkommandanten war klar. Erstens: Anheben des MTF mit den Hebekissen, zweitens: kappen des Baumes mit der Kettensäge, um ihn unter dem Fahrzeug herausziehen zu können. Beides funktionierte reibungslos, und das MTF war rasch wieder flott gemacht. Das verschaffte uns noch genügend Zeit, um auch Fichtenmoped-Frischlinge mit dem Gerät vertraut zu machen.

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