Archiv für “Übung”

Löschübung mit Tragkraftspritze

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Löschübung mit Tragkraftspritze

Für unsere Löschübung am 25. Mai hatte sich Altkommandant Ehrenhauptbrandinspektor Mario Pfeiffer etwas besonderes ausgedacht: Er beübte nicht nur die anwesenden Kameraden, sondern auch fast das vollständige Inventar unserer Feuerwehr. Das Tanklöschfahrzeug, das Mannschaftstransportfahrzeug mit Anhänger und Tragkraftspritze (TS) sowie ein Großteil der Schlauchreserve rückten aus, um bei der Übung zum Einsatz zu kommen. Nur die Schlammpumpe blieb daheim…

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Koordinationsübung

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Koordinationsübung

Die gestrige Übung zielte auf eine Fähigkeit ab, die nicht nur in der Feuerwehr, sondern im täglichen Leben – beruflich wie privat – unabdingbar ist: Zusammenarbeit in der Gruppe. In new german: Teamwork. Ursprünglich eine Notlösung, weil die geplante Löschübung wegen Regens in’s Wasser fiel, stellte sie die Übungsteilnehmer vor interessante Herausforderungen. Das Resümee: Alter, wir sind so Teamwork!

Challenge #1: Die Rohrbombe. Dabei balancierten die Kameraden ein Besenstang’l auf den ausgestreckten Zeigefingern. Das Übungsziel war, dieses koordiniert auf den Boden zu legen, ohne es fallen zu lassen. Die Herausforderung: Dieses koordiniert auf den Boden zu legen, ohne es fallen zu lassen. Das erwies sich zu Beginn nicht als einfach, denn das Besenstang’l wanderte plötzlich immer weiter in die Höhe, und keiner wollte daran Schuld gewesen sein. Die anfänglichen Hürden waren schnell genommen, und unter dem Kommando von Verwaltungsinspektor Christian Pfeiffer lag die Stange – bewusst abgelegt – keine zehn Minuten später auf dem Boden.

Challenge #2: Das Fass. In einem Kunststofffass, eingekreist von einem Feuerwehrschlauch, stand eine Kübelspritze. Die Aufgabe: Die Spritze aus dem Fass zu holen, ohne den Kreis zu betreten, ohne sich hineinzubeugen und ohne dass die Spritze das Fass berührt. Nur mit Material aus dem Tanklöschfahrzeug. Auch diese Aufgabe war schnell gelöst. Zwei Mann, ein Einreisshaken und ein Spanngurt. Einreisshaken über Fass. Spanngurt über Einreisshaken, Haken des Spanngurtes am Griff der Kübelspritze eingehängt. Kübelspritze aus Fass. Habe fertig.

Challende #3: Die Kiste. Den Inhalt einer Kiste über ein Hindernis heben, ohne die Dinge in die Hand zu nehmen. Fünf Minuten später: check.

Challenge #4: Die Schrauf’n. 18 Schrauben mit nur einer einzigen Schraube in die Höhe heben. Hier sagt ein Bild mehr als meine Erklärungen. Nach anfänglicher Verwirrung und ziemlich interessanten Lösungsansätzen war auch diese Aufgabe nach einem kleinen Tipp schnell gelöst.

Zum Drüberstreuen montierten wir dann noch die Straßenwaschanlage. Jetzt sind wir für den Sommer gerüstet. Für Regen, Schlamm und Erde.

 

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Atemschutzübung mit Wärmebildkamera

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Atemschutzübung mit Wärmebildkamera

Bei der heutigen Übung drehte sich wieder alles um das Thema Atemschutz – mit einem Unterschied: Dem Atemschutztrupp stand diesmal eine Wärmebildkamera zur Verfügung. Wie die Übung zeigte, ist sie ein unschätzbares Werkzeug.

Übungsannahme war vermisste Personen in einem verrauchten und teilweisen brennenden Erdkeller. Die Nebelmaschine im Kellergewölbe tat ihr bestes; die Sicht im Eingangsbereich war eingeschränkt, im Keller selbst betrug sie wenige Zentimeter. Hier zeigte sich der Vorteil der Wärmebildkamera. Innerhalb von Minuten hatte der Atemschutztrupp die beiden „Vermissten“ gefunden und ins Freie gebracht.

Fotos: Andrea Triebenbacher, Claus Triebenbacher

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Operation „House of Pain“

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Operation „House of Pain“

Kurz nachdem der Finnentest (wir berichteten bereits hier darüber) als Werkzeug zur Überprüfung der Atemschutztauglichkeit eingeführt wurde, überlegten die Feuerwehren unseres Unterabschnitts, diesen einmal jährlich gemeinsam zu veranstalten. Dieses Konzept ist nicht neu. Der Unterabschnitt führt auf diese Weise seit Jahren die Truppmannausbildung erfolgreich durch.

Die Feuerwehr Unterwolfsbach ergriff nun die Initiative und lud die Nachbarfeuerwehren Kirchstetten, Ollersbach und Totzenbach zum gemeinsamen Finnentest ein. Doch das war noch nicht alles! Die Feuerwehr Unter-Oberndorf stellte uns dankenswerter Weise ihren Atemluftkompressor samt Personal zum Füllen der Pressluftflaschen zur Verfügung – und schickte gleich noch ein paar Mann zur Atemschutzüberprüfung mit. So waren am Abend des 10. November 33 Feuerwehrmänner und -frauen in unserem Feuerwehrhaus und schleppten Schaummittelkanister durch die Nacht, stiegen Stiegen, wuzelten sich in voller Montur unter Absperrbändern durch und prügelten einen wehrlosen Traktorreifen durch die Garage.

Dank der professionellen Organisation waren alle Atenschutzträger innerhalb von 4 Stunden erledigt – einige davon auch körperlich. Wieder zeigte sich, dass dieser Test nicht zu unterschätzen ist. Das anstrengendste Hindernis des Abends war am Ende schnell gefunden – die Wahl fiel auf die Hindernisstrecke. Bei dieser müssen Absperrbänder insgesamt 18 Mal abwechselnd überstiegen und unterkrochen werden. Am Ende des Abends hatte alle den Finnentest bestanden.

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Übung technische Menschenrettung

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Übung technische Menschenrettung

Am Abend des 7. November war das Übungsthema die technische Menschenrettung. Das Szenario war ein Verkehrsunfall, bei dem ein Auto auf der Seite lag, mit einer Person im Fahrzeug. Das Hauptaugenmerk lag auf zwei Themen: dem Absichern des Unfallfahrzeuges und ein schnelles – aber schonendes – auf-die-Räder-stellen.

Für kleinere Feuerwehren ohne hydraulischem Rettungsgerät bietet der Abschnitt Neulengbach Schulungen an, wie diese Wehren mit ihrer Standardausrüstung wertvolle Vorarbeiten leisten kann. Als Ersteintreffende haben sie damit die Möglichkeit, mit Leitern, Spanngurten, Stufenkeilen oder einfachen Holzpfosten Fahrzeuge abzusichern. Damit beschleunigen sie die Arbeit der Rettungstrupps mit ihem hydraulischen Gerät.

2016 waren einige unserer Kameraden dabei, zwei von ihnen – Hauptbrandinspektor Mario Pfeiffer und Brandinspektor Johann Rath – gaben ihr Wissen heute an die Teilnehmer der Übung weiter. Nachdem sie das Fahrzeug gegen Umkippen gesichert hatten, hieß es, die Räder wieder auf den Boden zu bekommen. Hier arbeiteten die Mannschaften am Greifzug und beim Tanklöschfahrzeug Hand in Hand zusammen. Während die einen das Auto zum Kippen brachten, ließen es die anderen Zentimeter für Zentimeter herunter, bis es schließlich sanft auf den Rädern zu stehen kam.

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