Archiv für “Einsatz”

Brandgeruch im Haus!

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Brandgeruch im Haus!

Zu einem kuriosen Einsatz kam es heute im Haus eines Kameraden. Gegen 05.30 Uhr war in dessen Haus der Geruch von verschmorten Kabeln wahrzunehmen – eine erste Überprüfung ergab keine offensichtliche Gefahr. Nach kurzer Suche war die Ursache gefunden: Drei Schnecken waren in den Vorzählerkasten gekrochen und verursachten einen Kurzschluss.

Der Brandrauch zog durch den Hauptschlauch in den Zählerkasten und verbreitete sich von dort im Haus. Ein Mitarbeiter der EVN schaltete den Strom im Verteilerkasten bei der Straße ab und behob den Schaden.

Die Nachforschungen ergaben, dass dieser Vorfall von langer Hand geplant war. Die Täter machten sich Stunden, wenn nicht sogar Tage vorher auf den Weg! Ein Täter war amtsbekannt, die Identifizierung der Komplizen läuft. Während sich ein Täter am Tatort selbst richtete, suchten die anderen beiden ihr Heil in der Flucht – was ihnen aber nicht gelang. Ihre letzten Worte: „Das wird mir hier zu heiß, ich schleich‘ mich!“

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Da war mal kurz die Luft raus……

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Da war mal kurz die Luft raus……

…aus einem Reifen. Nicht aus uns!

Gestern Abend – wir waren mitten im Aufbau für unser Feuerwehrfest – erreicht uns telefonisch ein Hilferuf: Reifenpanne am Saugraben. Das wäre ja eher ein Fall für die Kollegen in gelb. Das Auto stand allerdings auf der Fahrbahn, was am Saugraben wegen der unübersichtlichen Kurven und der gefahrenen Geschwindigkeiten gefährlich werden kann.

Der Einsatz eines Wagenhebers war nicht möglich. Für uns war das die Möglichkeit, mal wieder die Hebekissen einzusetzen. 20 Minuten später war die Situation geklärt, die Fahrerin konnte weiter fahren, und wir rückten wieder ein. Der Rest des Abends gehörte wieder den Vorbereitungen für unser Feuerwehrfest.

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Fahrzeugbergung am Saugraben (T1)

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Fahrzeugbergung am Saugraben (T1)

In Unterwolfsbach gibt es seit Jahren den sogenannten Winterdienst. Dabei sind in der kalten Jahreszeit immer drei Mitglieder eingeteilt, die rund um die Uhr Hilfe leisten können. Schließlich ist die Strecke von Neulengbach nach Unterwolfsbach auf den letzten Kilometern dafür bekannt, rutschig und verweht zu sein. Zu einem solchen Winterdiensteinsatz rückten die drei „diensthabenden“ Kameraden heute gegen 07.20 Uhr aus. Zehn Minuten später heulte die Sirene, denn dem Einsatzleiter war sofort klar, dass dieser Einsatz mehr ist als das Abschleppen eines hängen gebliebenen Fahrzeugs…

Der Einsatz zeigte wieder einmal die Tücken des winterlichen Saugrabens – dem Straßenstück zwischen Umsee und Unterwolfsbach. Ein Taxi-Kleinbus kam gegen 07.15 Uhr von der rutschigen Straße ab und blieb auf der Böschung hängen. Fahrer und Fahrgast blieben bis zum Eintreffen unserer Feuerwehr im Fahrzeug, denn das Taxi stand im wahrsten Sinn des Worten auf der Kippe.

Bereits bei der Anfahrt hatte der Einsatzleiter nachalarmiert und den Kran unserer Nachbarfeuerwehr Ollersbach angefordert. Unsere Erstmaßnahmen waren, die Straße und das Taxi abzusichern. Danach stiegen die Insassen des Taxis sichtlich erleichtert aus. Inzwischen war auch schon die FF Ollersbach eingetroffen und erkundete die Lage eingehend. Sie sicherte den Bus mit ihrem Kran gegen das weitere Abrutschen und zog ihn mit der Winde über unser Tanklöschfahrzeug wieder auf die Straße. Nach etwa 45 Minuten hatte das unbeschädigte Taxi wieder Asphalt unter den Reifen, und der Einsatz war erledigt.

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Wohnhausbrand in Fuchsberg (B3)

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Wohnhausbrand in Fuchsberg (B3)

Das aktuelle Wochenende war für die FF Unterwolfsbach ein ausgefülltes. Wurden wir gestern, am 3. März, zu einer Fahrzeugbergung gerufen, alarmierte uns die BAZ St. Pölten heute, am 4. März, gegen 12.45 Uhr mit Alarmstufe B2 zu einem Kellerbrand in Fuchsberg. Dem Einsatzleiter vor Ort war nach seiner Erkundung schnell klar, dass er es mit einem größeren Brand zu tun hatte – er erhöhte die Alarmstufe auf B3 (Wohnhausbrand).

Bei einem Einfamilienhaus brach in einem Zubau aus bisher ungeklärten Gründen ein Brand aus. Die Feuerwehrmänner konnten dieses Feuer rasch unter Kontrolle bekommen, ein Smart, der dort abgestellt war, verbrannte aber nahezu rückstandsfrei. Das eigentliche Problem war, dass sich das Feuer bereits unter dem Dach ausgebreitet hatte. Die Brandherde und Glutnester zu finden war für die Feuerwehrmänner körperlich fordernd: Sie stiegen unter Atemschutz auf das Dach, zertrümmerten mit einer Feuerwehraxt die Dachplatten und machten so Platz für den nächsten. Der schnitt mit einer Rettungssäge – einer speziellen „allesschneidenden“ Motorsäge – ein Loch ins Dach. Damit war es möglich, das Feuer gezielt zu löschen.

Unser Tanklöschfahrzeug war als eines der ersten Fahrzeuge am Einsatzort. Der Befehl an den Gruppenkommandanten war eindeutig: Menschenrettung! Der Eigentümer des Hauses stand auf der Terrasse, die Flucht durch das Haus war wegen des starken Rauchs nicht mehr möglich. Während ein Teil unserer Mannschaft die Leiter in Stellung brachte und den Mann rettete, rüsteten sich drei andere Kameraden für einen Atemschutzeinsatz aus. Zusammen mit anderen Feuerwehren versuchten sie, das Feuer über den Dachfirst einzudämmen.

Gemeinsam konnten die acht Feuerwehren das Feuer schließlich nach etwa drei Stunden soweit löschen, dass die örtliche Feuerwehr Totzenbach die restlichen Arbeiten alleine erledigen konnte. Für uns war der Einsatz um 16.30 Uhr zu Ende – denn da waren wir wieder einsatzbereit!

Eingesetzt waren die Feuerwehren Totzenbach, Ollersbach, Kirchstetten-Markt, Unterwolfsbach, Raipoltenbach, Neulengbach-Stadt, Böheimkirchen-Markt und St. Pölten-Stadt.

(Fotos: Iris Rath, Andrea Triebenbacher)

Mehr Fotos gibt es hier (klick).

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Fahrzeugbergung (T1)

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Fahrzeugbergung (T1)

Am 3. März 2018 alarmierte uns die BAZ St. Pölten um 17.05 Uhr zu einem technischen Einsatz: Fahrzeugbergung beim Großen Teichhof. Drei Mann und eine Feuerwehrfrau hoch rückten wir mit dem Tanklöschfahrzeug aus. Die erste Erkundung an der Einsatzstelle ergab einen interessanten Unfallhergang.

Der Fahrer des Opel Corsa bretterte rund 150m über das verschneite Feld, bevor ein Graben jäh seine Irrfahrt stoppte. Das Auto lag mittig auf der Grabenkante auf, alle vier Räder in der Luft. Da es keine Verletzten gab – der Unfall passierte bereits in der Früh – und auch keine Flüssigkeiten austraten, konnten wir uns in Ruhe an die Fahrzeugbergung machen. Ein Einsatz unseres TLF direkt am Unfallort war nicht möglich – wegen des Bodens hätten wir dann selbst ein Bergeelement gebaucht. Deshalb unterstützte uns der Grundeigentümer mit seinem Traktor.

Nachdem wir das Unfallfahrzeug gegen unkontrollierte Bewegungen abgesichert hatten, begannen wir mit den Bergearbeiten. Eine Herausforderung dabei war der weiche Boden; der Bach, der in dem Graben fließt, machte die Sache nicht einfacher. Mit Hebekissen und Pölzholz hoben wir das Auto soweit an, bis Pfosten unter die Reifen passten. Über diese Rampe rollte der Corsa – vom Traktor gezogen – nach etwas über einer Stunde ohne weitere Beschädigungen über die Grabenkante.

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