Archive For The “2019” Category

Schlusspunkt: Erprobung

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Schlusspunkt: Erprobung

Im Dezember, kurz bevor die Weihnachtsruhe einkehrt, hieß es heute für die Feuerwehrjugend der FF Unterwolfsbach noch einmal: Uniform anziehen, Treffpunkt Feuerwehrhaus. Denn als letzter Punkt der heurigen Jugendausbildung standen die Erprobungen am Programm.

Unter der Aufsicht von Kurt Horvath, der den Sachbearbeiter für Jugendausbildung im Abschnitt Neulengbach Martin Kraus vertrat, stellten sich Erik und Marlene Triebenbacher sowie Nadine Pfeiffer den theoretischen und praktischen Themen.

Nach einer theoretischen Wissensüberprüfung nahmen Jugendbetreuerin Jasmin Pfeiffer, Andrea und Claus Triebenbacher die praktischen Prüfungen ab.

Alle drei Jugendmitglieder wurden in den Jugendstunden exzellent auf diese Aufgaben vorbereitet und zeigten sehr gute Leistungen.

Kommandantin Iris Rath und Verwalter Kurt Horvath (FF Totzenbach) gratulierten und übergaben die verdienten Erprobungszeichen.


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Brandeinsatz in Leitsberg

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Brandeinsatz in Leitsberg

Dass sich an diesem Abend in unserem Abschnitt etwas größeres tut, hörten wir, als wir gegen 19.00 Uhr mit unserer Atemschutzübung begannen. Der Funkverkehr war ungewöhlich stark, und an den angespannten Stimmen hörten wir, dass es sich nicht um einen Routineeinsatz handelte.

Wir arbeiteten unsere Übung ab, und gegen 2100 Uhr war alles besprochen und wir gingen nach Hause. Doch die Ruhe währte nicht lange. Um 23.05 heulte die Sirene los, und die Blaulicht-SMS verriet uns den Einsatzort: Brandeinsatz (B4) in Leitsberg – zu dem gleichen Einsatz, den wir um 19.00 Uhr schon per Funk mitverfolgt hatten!

Kurz danach waren wir mit 11 Kameraden und zwei Fahrzeugen am Einsatzort. Dort empfing uns ein Blaulichtmeer: Immerhin waren zu diesem Zeitpunkt schon 16 von 20 Feuerwehren des Abschnitts alarmiert worden!

Wir meldeten uns bei der Einsatzleitung und schickten sofort einen Atemschutztrupp zum Sammelplatz. Unser Tanklöschfahrzeug reihte sich in die Kette der anderen TLF ein. Deren Aufgabe war, im Pendelverkehr Wasser für die vorne eingesetzten Kräfte zu holen. Davon konnten sie nicht genug bringen, denn in den Spitzenzeiten des Einsatzes lag der Wasserverbrauch bei 6.000 Liter/Minute! Auch die Organisation für das Speisen der Großtanklöschfahrzeuge lag bei uns.

Regen und eisiger Wind machte die Wartezeit auf den nächsten Atemschutzeinsatz nicht besser. Dank der !unentgeltlichen! Unterstützung durch die Gasthäuser Köcher (Neulengbach), Lazelberger (St. Christophen) und Steinberger (Altlengbach) standen Wurstsemmeln, Tee und Getränke für die Einsatzkräfte zur Verfügung.

Um 04.30 meldeten wir uns dann in der Einsatzleitung ab und fuhren nach Hause.

Problem bei diesem Einsatz war der Dachaufbau des brennenden Hauses: Dieses hatte ein geschlossenes Blechdach, was darin resultierte, dass die Feuerwehrleute das Wasser nicht bis zur brennenden Dachkonstruktion bringen konnten. Das Blechdach musste komplett abgerissen werden, um den Brand löschen zu können. Bei Temperaturen von mehreren hundert Grad ein schwieriges Unterfangen. Auch neun Stunden nach Beginn der Löscharbeiten flammten immer wieder kleinere Brände am Dachstuhl auf, weil es noch einzelne Glutnester unter kleinen Blechfeldern gab.

Bericht des AFKdo Neulengbach mit Video (klick)


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Für Katastrophen gewappnet

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Für Katastrophen gewappnet

Bei der heutigen Stabsrahmenübung in Kirchstetten drehte sich alles um das richtige Arbeiten bei Unwetterkatastrophen. Das Schwergewicht der Übung lag bei den Einsatzstäben der Gemeinden Böheimkirchen und Kirchstetten-Markt. Ihre Aufgabe war, die Abläufe im Einsatzstab der Gemeinde zu trainieren. Ab 12.00 Uhr wurde es für die Gemeinden ernst – die Übungsleitung spielte die ersten Einlagen ein. Ausgearbeitet und überwacht wurde die Übung von der Bezirkshauptmannschaft und dem Bezirksfeuerwehrkommando St. Pölten.

Doch nicht nur die Gemeinde war gefordert, auch die Feuerwehren des Unterabschnitts Neulengbach-West waren bei der Übung dabei und arbeiteten Übungseinlagen praktisch ab. Startzeit für die Feuerwehren war 14.00 Uhr. Ein unwetterbedingtes Zugsunglück mit 44 Statisten, dem Roten Kreuz und einer Zugsgarnitur der ÖBB hielt den ganzen Unterabschnitt in Atem.

Nach etwa einer Stunde – der Einsatz am Kirchstettener Bahnhof war fast beendet – kam ein neuer Auftrag. Zwischen Oberwolfsbach und Senning gab es einen Autounfall mit Verletzten: Ein Fall für den Tank Unterwolfsbach und den Schwerrüst Ollersbach. Mit vereinten Kräften arbeiteten beide Feuerwehren an der Rettung der Insassen. Nach 45 Minuten waren die Insassen befreit und das Fahrzeug geborgen. Damit war die Übung kurz nach 16.00 Uhr auch für diese beiden Feuerwehren zu Ende.


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Finnentest bei uns daham

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Finnentest bei uns daham

Alle Jahre wieder kommt nicht nur Weihnachten, sondern auch für jeden Atemschutzträger die Tauglichkeitsuntersuchung. Wir haben uns für den Finnentest entschieden – und machen den gemeinsam im Unterabschnitt. Einmal im Frühjahr, einmal im Herbst. Beim heutigen Herbsttermin durften sich die Kameraden aus Ollersbach, Totzenbach und Kirchstetten wieder einmal bei uns wetzen lassen. Die FF Unter-Oberndorf unterstützte uns dankenswerter weise wieder mit ihrem Atemluftkompressor.

Nach qualvollen, schmerzhaften und herausfordernden 14,5 Minuten war für die Prüflinge alles vorbei. Alle absolvierten in diesem Limit erfolgreich die geforderten Stationen.

Station Aufgabe Zeitlimit
#1 100m gehen ohne Belastung, 100m gehen mit 2 Kanistern zu je 16,6 kg 4:00 Minuten
#2 Stiegen hinauf und heruntersteigen (180 Stufen gesamt; 90 hinauf und 90 hinunter) 3:30 Minuten
#3 Hämmern eines LKW Reifens (47 kg) mit einem Vorschlaghammer (6 kg) über 3m 2:00 Minuten
#4 Unterkriechen und Übersteigen von Hindernissen 3:00 Minuten
#5 einfaches Rollen eines 15 m C-Druckschlauchs 2:00 Minuten

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Abseiler

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Abseiler

Bewegung unter Atemschutz war der Schwerpunkt unserer letzten Übung am Freitag. Dabei haben wir auch wieder das Thema abseilen aufgegriffen. Nach einer theoretischen Einweisung und einem Trockentraining scheuchte unser Ausbilder Mario Pfeiffer den Atemschutztrupp über einen Parcours mit Leitern, zwei Abseilstationen und einer zu rettenden Person in Form einer schlauchgefüllten Mörtelwanne. Hier war neben Kondition auch Teamwork gefragt.

Danach war der Trupp gut aufgewärmt und widmete sich dem eigentlichen Atemschutzeinsatz. Im verrauchten Feuerwehrhaus mussten sie auf einer Hindernisstrecke zwei „Personen“ finden und retten. Ein paar Minuten später war die Rettungsoperation erfolgreich abgeschlossen.


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