Nach der Überstellung in den aktiven Dienst gibt es für Probefeuerwehrmänner zwei Fixpunkte in ihrer Laufbahn:

1) die Ausbildung zum Truppmann
2) die Atemschutzausbildung

Doch bevor sie im Modul Atemschutzgeräteträger durch den Käfig gejagt werden, schaut die eigene Feuerwehr darauf, ob sie grundsätzlich dazu geeignet sind. Das passiert bei der – wie es emotionslos heißt – „Gewöhnung an das Gerät“ (klingt auch besser als „Schauen wir mal, ob ana auszuckt“).

Letzten Freitag war es für Annika und Sabrina soweit. Nach einer kurzen Theorieeinheit und einer Einweisung in unser Atemschutzgerät ging es auch schon an die Praxis: Kurzprüfung, Gerät anlegen, Maske anlegen – kurz: andirndeln. Dann wieder ausdirndeln, nochmal andirndeln. Doppelt hält besser.

Den Abschluss machte eine kleine Pressluft-Wanderung durch das Dorf: FF-Haus – Kapelle – Ortstafel und wieder zurück. Bei herrlichem Sommerwetter erhielten die beiden gleich einen kleinen Vorgeschmack, wie der Atemschutzeinsatz so ist: Heiß!

Nach dem Flaschenwechsel und der Hochdruckprüfung war die Ausbildung erfolgreich beendet. Alle cool, keiner ist ausgezuckt. Auch nicht der Ausbilder.