Feuerwehr

Die gestrige Übung zielte auf eine Fähigkeit ab, die nicht nur in der Feuerwehr, sondern im täglichen Leben - beruflich wie privat - unabdingbar ist: Zusammenarbeit in der Gruppe. In new german: Teamwork. Ursprünglich eine Notlösung, weil die geplante Löschübung wegen Regens in's Wasser fiel, stellte sie die Übungsteilnehmer vor interessante Herausforderungen. Das Resümee: Alter, wir sind so Teamwork!

Challenge #1: Die Rohrbombe. Dabei balancierten die Kameraden ein Besenstang'l auf den ausgestreckten Zeigefingern. Das Übungsziel war, dieses koordiniert auf den Boden zu legen, ohne es fallen zu lassen. Die Herausforderung: Dieses koordiniert auf den Boden zu legen, ohne es fallen zu lassen. Das erwies sich zu Beginn nicht als einfach, denn das Besenstang'l wanderte plötzlich immer weiter in die Höhe, und keiner wollte daran Schuld gewesen sein. Die anfänglichen Hürden waren schnell genommen, und unter dem Kommando von Verwaltungsinspektor Christian Pfeiffer lag die Stange - bewusst abgelegt - keine zehn Minuten später auf dem Boden.

Challenge #2: Das Fass. In einem Kunststofffass, eingekreist von einem Feuerwehrschlauch, stand eine Kübelspritze. Die Aufgabe: Die Spritze aus dem Fass zu holen, ohne den Kreis zu betreten, ohne sich hineinzubeugen und ohne dass die Spritze das Fass berührt. Nur mit Material aus dem Tanklöschfahrzeug. Auch diese Aufgabe war schnell gelöst. Zwei Mann, ein Einreisshaken und ein Spanngurt. Einreisshaken über Fass. Spanngurt über Einreisshaken, Haken des Spanngurtes am Griff der Kübelspritze eingehängt. Kübelspritze aus Fass. Habe fertig.

Challende #3: Die Kiste. Den Inhalt einer Kiste über ein Hindernis heben, ohne die Dinge in die Hand zu nehmen. Fünf Minuten später: check.

Challenge #4: Die Schrauf'n. 18 Schrauben mit nur einer einzigen Schraube in die Höhe heben. Hier sagt ein Bild mehr als meine Erklärungen. Nach anfänglicher Verwirrung und ziemlich interessanten Lösungsansätzen war auch diese Aufgabe nach einem kleinen Tipp schnell gelöst.

Zum Drüberstreuen montierten wir dann noch die Straßenwaschanlage. Jetzt sind wir für den Sommer gerüstet. Für Regen, Schlamm und Erde.