Feuerwehr

Von 22. bis 24. Juni fand heuer wieder unser Feuerwehrfest statt – und war trotz des miesen Wetters ein Erfolg! Der Weg dahin war kein leichter: 2016 hatten wir zum letzten Mal die Maschinenhalle zur Verfügung, die 15 Jahre lang unser Fest geherbergte. Die einzige Lösung aus den verfügbaren Alternativen war ein Zelt, der einzig sinnvolle Ort die Wiese neben dem Feuerwehrhaus. Als im April 2017 das traditionelle Mountainbike-Rennen – der HasMara Mountainbike Marathon – keinen neuen Veranstalter fand und abgesagt wurde, war klar: Umsatzeinbuße und teures Festzelt, das geht sich nicht aus. Wir zogen die Notbremse und sagten das Fest ab. Und starteten heuer einen neuen Versuch.

Bei diesem war fast alles neu: neuer Termin, neuer Ort, neues Kommando, neues Konzept. Einzig sinnvolle Planungsgrundlage für uns war deshalb, sich an den Eckdaten des alten Festes zu orientieren. Neben den Einkäufen und der Kapazität von Schank und Küche betraf das auch den Zeitplan. Nach vorgestaffelten Planungen und Vorbereitungen wie einer neuen Wasserpumpe und einem neuen Elektroverteiler im Feuerwehrhaus wurde es Anfang Juni ernst.

Zwei Wochen vor Festbeginn stand das Küchenzelt einsam auf der Wiese. Das allerdings nur kurz, denn es folge ein weiterer Anbau für die Küche. Eine Auflage der Behörde – ein fester Boden in der Küche – war dann a ziemliche Hock'n. Über 50 Paletten und 90m² Bodenplatten bildeten das Fundament für Küche, Schank und Kaffeebar. An die Küche schloss das Gästezelt an, an dessen Ende die Bühne war. Die Vorbereitungen liefen fast reibungslos, Probleme wurden schnell und effektiv gelöst. Vieles enstand erst während des Aufbaus; Ideen wurden verworfen und neu umgesetzt. Eine dieser zufälligen Ideen waren die Lichterketten, die der kleinen Zeltstadt ihren eigenen Charme verliehen. Am letzten Tag vor dem Fest schwitzen wir bei hochsommerlichen 34°C, und jeder freute sich auf die angekündigte Abkühlung – angekündigt war perfektes Feuerwehrfestwetter mit 24°C und leichter Bewölkung.

Irgendwo zwischen Vorhersage und Wetterküche gab es wohl ein Missverständnis, das sich Freitag Vormittag in Form vom Wind, Kälte, Regen und Hagel zeigte. Wind, Kälte und Regen blieben uns und ließen den Garten leer bleiben, während im Zelt die Lucky Liners mit ihrer Line Dance Party die Stimmung anheizten. Auch am Samstag blieb uns dieses Wetter erhalten; die 14°C fühlten sich nicht wärmer an als am Vortag. Am Abend spielte Volkmar Wirth wieder für unsere Gäste.

Der Sonntag war durchwachsen – windig, wolkig, mal Sonne, mal Regen. Trotzdem war das Zelt zu Mittag zum Bersten voll, und auch der Garten war gut besucht. Dieser Tag entschädigte etwas für die beiden vorigen und zeigte, dass unsere Ideen bei den Gästen gut ankamen. Die Kinder hatten Spaß in der Hüpfburg, die Eltern konnten endlich Seidlbar und Weinbar besuchen, ohne sich heimlich einen Glühwein wünschen zu müssen. Auch nach der Tombolaverlosung um 18.00 Uhr blieben unsere Gäste noch sitzen und genossen das Ambiente des "neuen" Feuerwehrheurigen. 

Trotz – oder gerade wegen – der beiden ersten schwachen Tage zeigte das Gesamtergebnis, dass unser Konzept funktioniert: Wir erhielten durchwegs positive Rückmeldungen zu unserem charmanten, gemütlichen und einzigartigen Heurigen, so das Feedback unserer Gäste. "Ein Feuerwehrfest, wie es sie nicht mehr gibt" war wohl das schönste Kompliment. Auch der Ansatz, auf der Basis des "alten" Feuerwehrfestes zu planen, war richtig, und wäre bei schönem Wetter aufgegangen. 

Zu guter Letzt wollen wir uns noch bedanken:

  • bei der Feuerwehr Rabenstein, die uns ihr Küchenzelt zur Verfügung gestellt hat
  • bei der Garde, von der wir uns den Holzboden für unser Küchenzelt und die Bühne ausborgen durften. Eine unkomplizierte und unbürokratische Zusammenarbeit zwischen Einsatzorganisationen
  • bei der Firma Siblik für das Sponsoring der ersten beiden Hauptpreise der Tombola
  • bei der Firma Schmied & Fellmann für den dritten Tombolapreis
  • Gartenpflege René Kotoun und Dachdeckerei Andreas Weber für die stete Unterstützung rund um das Fest
  • und bei all unseren Helfern und Tombolaspendern, die dieses Fest möglich gemacht haben. Unsere Feuerwehr hat 23 aktive Mitglieder. Ein Blick auf das Gruppenfoto zeigt, wie viele Helfer uns Jahr für Jahr unterstützen!