Feuerwehr

Am Abend des 7. November war das Übungsthema die technische Menschenrettung. Das Szenario war ein Verkehrsunfall, bei dem ein Auto auf der Seite lag, mit einer Person im Fahrzeug. Das Hauptaugenmerk lag auf zwei Themen: dem Absichern des Unfallfahrzeuges und ein schnelles - aber schonendes - auf-die-Räder-stellen.

Für kleinere Feuerwehren ohne hydraulischem Rettungsgerät bietet der Abschnitt Neulengbach Schulungen an, wie diese Wehren mit ihrer Standardausrüstung wertvolle Vorarbeiten leisten kann. Als Ersteintreffende haben sie damit die Möglichkeit, mit Leitern, Spanngurten, Stufenkeilen oder einfachen Holzpfosten Fahrzeuge abzusichern. Damit beschleunigen sie die Arbeit der Rettungstrupps mit ihem hydraulischen Gerät.

2016 waren einige unserer Kameraden dabei, zwei von ihnen - Hauptbrandinspektor Mario Pfeiffer und Brandinspektor Johann Rath - gaben ihr Wissen heute an die Teilnehmer der Übung weiter. Nachdem sie das Fahrzeug gegen Umkippen gesichert hatten, hieß es, die Räder wieder auf den Boden zu bekommen. Hier arbeiteten die Mannschaften am Greifzug und beim Tanklöschfahrzeug Hand in Hand zusammen. Während die einen das Auto zum Kippen brachten, ließen es die anderen Zentimeter für Zentimeter herunter, bis es schließlich sanft auf den Rädern zu stehen kam.