Feuerwehr

Der Abend des 27. Oktobers stand für unsere Feuerwehrmitglieder unter einem fordernden Thema: Atemschutz. Übungsszenario war eine vermisste Person in einem brennenden Einfamilienhaus. Das Feuer hatte bereits auf die Fassade und den Dachstuhl übergegriffen. Während Löschtrupps die weitere Ausbreitung auf das Gebäude verhinderten, erhielt der Atemschutztrupp den Auftrag zur Menschenrettung.

Ehrenhauptbrandinspektor Mario Pfeiffer baute dafür in der Fahrzeughalle einen Parcours auf, der es in sich hatte: Richtungsänderungen, Hindernisse sowie optische und akustische Ablenkungen durch Blinklichter, Geschrei und Brandgeräusche verlangten den Trupps alles ab. Die Sichtbehinderung während eines Innenangriffs simulierte er diesmal nicht mit einer Nebelmaschine, sondern mit halbtransparenten Müllsäcken, die jedem Mitglied des Trupps über den Kopf gezogen wurden. Damit konnten der Übungsleiter und die Feuerwehrkameraden das Verhalten im Übungsparcours kontrollieren. Für die Atemschutztrupps war unter diesen Bedingungen neben dem richtigen Verhalten im Innenangriff vor allem eines wichtig: die Verbindung im Trupp zu halten und niemanden zu verlieren. Nach zwei Durchgängen war das (Übungs)opfer gerettet, der Brand gelöscht und die anwesenden Kameraden etwas erschöpft, aber zufrieden mit dieser abwechslungsreichen Übung.

Anmerkung: Der Übungsparcours war bis auf einzelne Dreh- und Blinklichter völlig abgedunkelt. Die Fotos entstanden natürlich mit Blitz.