Feuerwehr

Zu einem kuriosen Einsatz kam es heute im Haus eines Kameraden. Gegen 05.30 Uhr war in dessen Haus der Geruch von verschmorten Kabeln wahrzunehmen – eine erste Überprüfung ergab keine offensichtliche Gefahr. Nach kurzer Suche war die Ursache gefunden: Drei Schnecken waren in den Vorzählerkasten gekrochen und verursachten einen Kurzschluss. Der Brandrauch zog durch den Hauptschlauch in den Zählerkasten und verbreitete sich von dort im Haus. Ein Mitarbeiter der EVN schaltete den Strom im Verteilerkasten bei der Straße ab und behob den Schaden. 

Die Nachforschungen ergaben, dass dieser Vorfall von langer Hand geplant war. Die Täter machten sich Stunden, wenn nicht sogar Tage vorher auf den Weg! Ein Täter war amtsbekannt, die Identifizierung der Komplizen läuft. Während sich ein Täter am Tatort selbst richtete, suchten die anderen beiden ihr Heil in der Flucht – was ihnen aber nicht gelang. Ihre letzten Worte: "Das wird mir hier zu heiß, ich schleich' mich!"

 

Von 22. bis 24. Juni fand heuer wieder unser Feuerwehrfest statt – und war trotz des miesen Wetters ein Erfolg! Der Weg dahin war kein leichter: 2016 hatten wir zum letzten Mal die Maschinenhalle zur Verfügung, die 15 Jahre lang unser Fest geherbergte. Die einzige Lösung aus den verfügbaren Alternativen war ein Zelt, der einzig sinnvolle Ort die Wiese neben dem Feuerwehrhaus. Als im April 2017 das traditionelle Mountainbike-Rennen – der HasMara Mountainbike Marathon – keinen neuen Veranstalter fand und abgesagt wurde, war klar: Umsatzeinbuße und teures Festzelt, das geht sich nicht aus. Wir zogen die Notbremse und sagten das Fest ab. Und starteten heuer einen neuen Versuch.

Die gestrige Übung zielte auf eine Fähigkeit ab, die nicht nur in der Feuerwehr, sondern im täglichen Leben - beruflich wie privat - unabdingbar ist: Zusammenarbeit in der Gruppe. In new german: Teamwork. Ursprünglich eine Notlösung, weil die geplante Löschübung wegen Regens in's Wasser fiel, stellte sie die Übungsteilnehmer vor interessante Herausforderungen. Das Resümee: Alter, wir sind so Teamwork!

...aus einem Reifen. Nicht aus uns! 

Gestern Abend – wir waren mitten im Aufbau für unser Feuerwehrfest – erreicht uns telefonisch ein Hilferuf: Reifenpanne am Saugraben. Das wäre ja eher ein Fall für die Kollegen in gelb. Das Auto stand allerdings auf der Fahrbahn, was am Saugraben wegen der unübersichtlichen Kurven und der gefahrenen Geschwindigkeiten gefährlich werden kann.

Gerade noch rechtzeitig vor dem 1. Mai stellten auch wir am Montag, dem 30. April, einen Maibaum auf. Am Freitag davor spielten wir eine Runde Extrem-Mikado. Die Spielregeln sind einfach: Der gefällte Baum muss aus dem Wald, ohne andere Bäume zum Wackeln zu bringen - sonst ist nämlich der Wipfel hin.

Im Mai durfte das Kommando unserer Feuerwehr einem besonderen Jubilar gratulieren: Martin "Charly" Böswarth wurde 50! Was ist daran besonders? Charly ist kein Feuerwehrmitglied. Er ist einer von drei Trägern der Florianiplakette unserer Feuerwehr. Und die bekommt man nicht einfach so die muss man sich verdienen!

Bei der heutigen Übung drehte sich wieder alles um das Thema Atemschutz - mit einem Unterschied: Dem Atemschutztrupp stand diesmal eine Wärmebildkamera zur Verfügung. Wie die Übung zeigte, ist sie ein unschätzbares Werkzeug.

Für unsere Löschübung am 25. Mai hatte sich Altkommandant Ehrenhauptbrandinspektor Mario Pfeiffer etwas besonderes ausgedacht: Er beübte nicht nur die anwesenden Kameraden, sondern auch fast das vollständige Inventar unserer Feuerwehr. Das Tanklöschfahrzeug, das Mannschaftstransportfahrzeug mit Anhänger und Tragkraftspritze (TS) sowie ein Großteil der Schlauchreserve rückten aus, um bei der Übung zum Einsatz zu kommen. Nur die Schlammpumpe blieb daheim...

In Unterwolfsbach gibt es seit Jahren den sogenannten Winterdienst. Dabei sind in der kalten Jahreszeit immer drei Mitglieder eingeteilt, die rund um die Uhr Hilfe leisten können. Schließlich ist die Strecke von Neulengbach nach Unterwolfsbach auf den letzten Kilometern dafür bekannt, rutschig und verweht zu sein. Zu einem solchen Winterdiensteinsatz rückten die drei "diensthabenden" Kameraden heute gegen 07.20 Uhr aus. Zehn Minuten später heulte die Sirene, denn dem Einsatzleiter war sofort klar, dass dieser Einsatz mehr ist als das Abschleppen eines hängen gebliebenen Fahrzeugs...